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Familiensafaris
Reiseinformationen für Familiensafaris

Reisen mit Kindern:
Eigentlich ist Namibia für den Mitteleuropäer nicht als typisches Familienreiseland bekannt. Diese Tatsache ist bedauerlich, da Namibia durchaus auch für Kinder interessant sein könnte – vorausgesetzt die Eltern berücksichtigen bei der Planung das Kinder manchmal andere Interessen haben als Erwachsene.

Sossusvlei Dünen

Fliegen oder Fahren?
Viele Familien scheuen eine lange Flugreise da es viel einfacher erscheint Kind und Kegel in das eigene Fahrzeug zu packen und irgendwo hin in den Süden zu fahren. Einfach können aber auch Flugreisen sein.
Zunächst hat man von Deutschland aus die Möglichkeit mit Direktflügen nach Windhoek zu gelangen.
Die Flugzeit von ca. 9 Stunden ist für Kinder und deren Eltern zwar nicht immer ein reines Vergnügen, aber verglichen mit den Fahrzeiten die für die typischen Familienziele (Italien, Griechenland, Spanien...) einkalkuliert werden müssen, liegt man immer noch gut in der Zeit.
Ist das Flugzeug erst einmal gestartet und die Anschnallzeichen erloschen, können die Kleinen sich durchaus selbständig machen denn im Flugzeug geht keiner verloren. Ganz im Gegensatz bei den vielen Autobahnraststätten und Parkplätzen. Außerdem hat man in der Luft sicherlich keine Staugefahr, wie jährlich zu Ferienbeginn auf den einschlägig bekannten Autobahnen.
Aber nicht nur als Alternative zu einer Urlaubsreise mit dem eigenen Fahrzeug, sondern auch zu vielen Flugreisezielen ist Namibia attraktiv, nicht zuletzt weil man einer Zeitverschiebung von lediglich einer Stunde ausgesetzt ist. Der nicht vorhandene Jet-Leg wird weder von Jung noch Alt in irgendeiner Weise vermisst.
 
Die Schönwetter-Garantie:
Wer einen Familienurlaub plant, sollte auch immer das Wetter mit einkalkulieren. Aber lässt sich das Wetter wirklich zuverlässig für Monate vorhersagen? Die Antwort heißt: "Ja, für Namibia schon". In den Monaten Mai bis November kann man mit 95% Wahrscheinlichkeit von trockenem, sonnigen Wetter ausgehen. Jeder der tagelang mit den Lieben im Hotelzimmer sitzen und die Urlaubszeit mit "Gesellschaftsspielen" verbringen durfte, wird bei solchen Aussichten frischen Mut fassen und voller Hoffnung dem nächsten Familienurlaub in Namibia entgegensehen.
 
Gesundheit:
Auch hier gibt es gute Nachrichten. Da in Namibia ein trockenes, eher wüstenhaftes Klima vorherrscht ist mit den vielgefürchteten tropischen Krankheiten nicht zu rechnen. Selbst die Gefährdung durch Malaria ist nur auf die nördlichen Regionen des Landes beschränkt und auch dort je nach Jahreszeit und Region unterschiedlich stark ausgeprägt. Zusätzliche Impfungen gegen obskure Viren und Krankheitserreger sind erfreulicher Weise nicht nötig. Sollte doch mal ein Arzt konsultiert werden müssen, findet man in Namibia einen durchaus europäischen Standart der medizinischen Versorgung.

Antilopen an Wasserstelle

Infrastruktur:
Die meisten Verkehrswege in Namibia sind Schotterstraßen (Gravelroad) die aber durchaus PKW-tauglich sind und ein zügiges Vorwärtskommen ermöglichen. Dies trifft in den Regenmonaten (Dezember – März) nicht immer zu, denn in dieser Zeit können die Schotterstraßen durch starke Regenfälle aufweichen und sich zu einer matschigen Allradstrecke verwandeln. Hier sei auch der Hinweis angebracht, dass Verkehrsunfälle meistens durch zu schnelles Fahren und nicht durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht werden. Aber wer mit der Familie in den Urlaub fährt wird die Tagesetappen sowieso moderat einplanen, so dass auch mit mäßigem Fahrtempo das Tagesziel problemlos erreicht werden kann. Man ist ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.
 
Essen und Trinken:
Das Grundwasser in Namibia hat eine ausgezeichnete Qualität, da in der Landwirtschaft keine Düngemittel oder Pestizide angewendet werden und es fehlt auch an Industrien die durch Abwässer die Wasserqualität beeinträchtigen könnten. Da in den meisten Lodges und Gästefarmen das Wasser aus eigenen Bohrlöchern gepumpt wird, kann man es ohne Bedenken so trinken wie es aus dem Wasserhahn kommt. In vielen anderen Ländern Afrikas, Asiens oder sogar Europas ist dies keine Selbstverständlichkeit.

Die Mahlzeiten in Restaurants, auf Lodges und Gästefarmen können in vollen Zügen genossen werden denn sowohl die Zubereitung wie auch die Art der Gerichte entsprechen den mitteleuropäischen Normen. Bei Fleischgerichten werden diese sicherlich weit übertroffen. Gerade diese Aspekte sind von enormer Bedeutung, wenn man mit den Kindern verreisen möchte.
 
Sicherheit:
Im Vergleich zum restlichen Afrika hat sich Namibia als Musterschüler entpuppt. Bürgerkriege, Chaos, ausufernde Kriminalität  - Schlagworte die man sicherlich nicht mit Namibia in Verbindung bringt.
Mit einem Wort: in Namibia kann man sicher reisen. Vorfälle die sich ab und an ereignen sind als Ausnahme und nicht als Regel anzusehen.
Wer diesbezüglich doch noch Bedenken hegt, dem sei ein Blick in die Zeitungen seines Herkunftslandes empfohlen, möglicherweise erscheint dann die Heimat wesentlich unsicherer als der Urlaub in Namibia.

Giraffen an Wasserstelle